3 entscheidende „Ranking-Signale“ für den Algorithmus von Instagram

Neben vielen kleinen, gibt es in Bezug auf den Instagram Algorithmus einige große Einflussfaktoren, die es unbedingt zu beachten gilt.

So wie auf jeder anderen Plattform, gibt es auch hier einige Grundregeln, die es zu beachten gilt.

Mit der Zeit bekommt man – auch anhand des Feedbacks – ein besseres Gefühl dafür, welche Inhalte die eigene Zielgruppe präferiert und welche Inhalte zu entsprechender Reichweite führen. Basierend hierauf kann die eigene Content-Strategie problemlos optimiert, gleichzeitig immer wieder durch neue Content-Ideen ergänzt werden.


Ranking-Signal #1 – Beziehungen

Im Feed priorisiert der Algorithmus stets Content von Accounts, deren Nutzer häufig interagieren. Das ist der Fall, wenn jemand Benachrichtigungen für den Account des eigenen Unternehmens aktiviert hat, oft unter den Posts kommentiert, oder mit den eigenen Storys interagiert. Der Algorithmus erkennt dann das sich beide Nutzer „nahestehen“.

Instagram begründet das damit, dass Nutzer vor Einführung des nichtchronologischen Feeds ca. 50 Prozent der „wichtigen“ Posts und 70 Prozent ihres gesamten Feeds verpassten.

Mit dem neuen „intelligenten Feed“ sollte sich das ändern.


Ranking-Signal #2 – Interessen

Der Algorithmus prognostiziert verhaltensbasiert die eigenen Interessen an allen Posts im eigenen Feed. Möglicherweise wird dafür Software zur Bilderkennung genutzt, bestätigt ist das allerdings nicht offiziell.

Auf eine Art und Weise ist dieses Vorgehen mit YouTube zu vergleichen, dort wird Content gefiltert und anhand der Interessen der Nutzer vorgeschlagen. Nutzer die Sportwagen mögen werden im oberen Feed also #sportscar sehen, während Nutzer die Essen mögen, eher #food angezeigt bekommen.


Ranking-Signal #3 – Aktualität

Wie Anfang 2018 angekündigt, zeigt Instagram den Nutzern zuerst neuere Posts an. Zu werten ist das als Reaktion auf die endlosen Beschwerden der Nutzer zum chronologischen Feed zurückzukehren.

Für Marken bedeutet das Ranking-Signal, dass nun mehr auf Wert auf das Verhalten ihrer Follower achten sollten. Wann ist dieses Aktiv und wann am interaktionsfreudigsten.


Weitere Faktoren, die den Instagram-Algorithmus positiv beeinflussen können


Neben Beziehungen, Interessen und Aktualität, berücksichtigt Instagram auch andere Faktoren, die die Art und Weise beeinflussen, wie Instagram individuelle Feeds organisiert. Hier spielen mit Sicherheit extrem viele Faktoren eine Rolle – vermutlich wird nur ein Bruchteil hiervon bekanntgegeben – doch trotzdem sind die hauptsächlichen Einflussfaktoren im Grundsatz klar.

Instagram versucht “die” App für den jeweiligen Nutzer zu sein und muss die Inhalte im Feed entsprechend so organisieren, dass der Nutzer beim Öffnen der App immer die relevantesten Beiträge zuerst sieht. Sonst verliert er im Zweifelsfall die Motivation, Instagram auch in Zukunft zu nutzen.

Hierfür wird das individuelle Verhalten eines jeden Nutzers analysiert. Denn nur ausgehend hiervon kann der jeweilige Feed entsprechend individualisiert angepasst werden.


Der Nutzungszeitraum

Nutzer, welche täglich längere Zeit die Plattform nutzen, scrollen weiter zurück und sehen mehr Posts, als Nutzer, welche nur kurz reinschauen und die Post mit der besten Performance sehen.


Die Nutzungsfrequenz

Hier ist entscheidend, wie oft ein Nutzer die App am Tag öffnet. Für den Algorithmus ist es entscheidend die beliebtesten Posts seitdem letzten öffnen der App anzuzeigen. Es ist einleuchtend, dass der Algorithmus bei Nutzern, die täglich öfter auf Instagram unterwegs sind, entsprechend häufig Inhalte rotieren muss.


Die Follower-Zahlen

Je mehr Accounts ein Nutzer folgt, desto wahrscheinlicher ist es, dass er nicht von jedem einzelnen Account Postings sieht. Dabei ist egal ob diese „produktiv“ sind oder nicht. Allerdings bekommt der Nutzer dann einen größeren Ausschnitt aus allen Posts. Umgekehrt, also wer nur wenigen Accounts folgt, sieht wahrscheinlich mehr Posts von seinen bevorzugten Accounts.

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